Qualitätszirkel

Unter dem Arbeitstitel "Qualitätszirkel" besuchen sich die Lehrkräfte gegenseitig im Unterricht, nachdem sie sich vorher auf ausgewählte Beobachtungsgesichtspunkte geeinigt haben. So wollen wir aufeinander Acht geben, uns gegenseitig anspornen, im Schulalltag unterstützen und das "offene Klassenzimmer" praktizieren. Unsere Lehrer sind Team-Player und keine Einzelkämpfer. Wir möchten an dieser Stelle Herrn Prof. Hermann Speth vom Seminar in Stuttgart für seine Anregungen zur Umsetzung dieses Verfahrens danken.

Ergänzt werden diese im wesentlichen auf fachdidaktische und unterrichtsmethodische Aspekte gerichteten gegenseitigen Unterrichtsbesuche durch Beobachtungen und Entwicklungsgespräche, die von den Mitarbeiterinnen der psychologisch-pädagogischen Abteilung durchgeführt werden. Bei diesen konzeptbedingt regelmäßigen Unterrichtsbesuchen stehen vor allem ADHS-relevante Gesichtspunkte des Lehrerverhaltens und der Lehrer-Schüler-Kommunikation im Vordergrund. Einmal monatlich findet zwischen der Mentorin und der Lehrkraft ein Entwicklungsgespräch statt, bei dem auch konkrete Zielvereinbarungen getroffen bzw. überprüft werden. Übrigens stellt sich an unserer Schule auch der Schulleiter als "primus inter pares" (Erster unter Gleichen) einer regelmäßigen konstruktiven Kritik im Rahmen des Qualitätszirkels.

Natürlich wollen wir an unserer Schule in regelmäßigen auch den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, sich offen und konstruktiv zur Leistung ihrer Lehrer zu äußern.

Alle Ergebnisse dieser internen Evaluationsmaßnahmen werden im Hinblick auf die Vorschriften zur Schul- und Qualitätsentwicklung an Gymnasien sorgfältig dokumentiert, um auch nach außen Transparenz zu ermöglichen.