Schulhunde

Hedwig

Hedwig ist wohl der gechillteste Yorkshire Terrier den wir kennen. Sie liegt meistens in ihrem Körbchen in Klasse 5 oder 6 und wird aufgrund ihrer kleinen Größe gerne von den Schülern „beschmust“. Yorkshire Terrier haaren nicht und so ist sie auch für Schüler mit einer evtl. Tierhaarallergie problemlos. Da Hedwig aus einer Tötungsstation in Spanien kommt, wissen wir ihr genaues Alter nicht. Wahrscheinlich ist sie 4-5 Jahre alt (Stand 2015). Als Hedwig zu uns kam, absolvierte sie mehrere Einzeltrainerkurse bei einer befähigten Hundetrainerin, die Hedwig in den verschiedensten Situationen schulte. So ist Hedwig eine gut verträgliche, soziale Schulhund-Dame geworden, die auf jeden freundlich zugeht.

   

 

Baldur

Die morgendliche Begrüßung hat sich am PGE geändert seit Baldur im Haus ist. Schwanzwedelnd läuft er auf Erwachsene wie Kinder zu, um sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Baldur ist der große kleine Neuling am PGE. Er ist im Mai 2015 bei einer Familie in Bayern geboren. Seine Mama ist die braune Pudeldame Emma und sein Papa der liebevolle Golden Retriever Djengo. Die Beiden haben für ein tiefes Urvertrauen in Baldur gesorgt und ihn dadurch auf seine heutige Aufgabe als Schulhund vorbereitet. Baldur, dessen Namen vom skandinavischen Gott des Glückes, der Freude und der Weisheit stammt, ist ein schwarzer Goldendoodle mit einem zauberhaften hellen Fleck an der Brust und am Kinn. Durch seine Mama Emma hat Baldur das allergikerfreundliche Fell des Pudels geerbt und verliert auch keine Haare. Aktuell ist Baldur ein Junghund: den Zahnwechsel hat er hinter sich und die Pubertät liegt noch vor ihm. Er liebt es, sich auf dem Rücken zu wälzen, herumzutoben oder sich streicheln zu lassen. Baldur muss noch einiges lernen. Dafür geht er wöchentlich in die Hundeschule. Jedoch braucht er auch die Mithilfe der Schülerinnen und Schüler am PGE. Diese können das Privileg erwerben Baldur in den Pausen und der Freizeitaktivität auszuführen. Bei einer solchen Aufgabe muss man verantwortungsbewusst auftreten!

   

   

   

 

Baldur 2017

 

Baldur, der jetzt langsam aus der Pubertät gekommen ist, ist ein schwarzer Goldendoodle mit einem weißen Fleck auf der Brust und am Kinn. Er ist sehr anhänglich und liebevoll und besitzt ein allergikerfreundliches Fell. Baldur planscht gerne im Wasser und rennt allem, was sich schnell bewegt, fröhlich hinterher. In den 10 min. Pausen gehen die Schülerinnen und Schüler mit Baldur auf dem Schulhof oder im Schulgarten spazieren. In der FZA gehen sie mit Baldur spazieren oder werfen einen Ball, den Baldur dann voller Stolz holt. Seit er am PGE ist, hilft er z.B. Schülern, die wütend oder traurig sind, wieder fröhlich zu sein. Baldur ist der wohl fröhlichste Hund, den ich kenne.

Leon Balle, PGE Klasse 8

 

„Wuff! Ich heiße Baldur! Naja, eigentlich nicht aber meinen echten Namen in der Hundesprache werdet ihr Menschen wohl nie richtig aussprechen können. Also höre ich auf „Baldur“. Die Zweibeiner haben uns Hunde in Rassen eingeteilt. Ich persönlich bin ein Mischling, ein sogenannter „Goldendoodle“. Mein Vater war ein „Golden Retriever“, meine Mutter eine Pudel-Dame. Ich verbinde „Goldendoodle“ ja mit „goldenes Saxophon“ aber jeder wie er will… Ich bin schon zweieinhalb Jahre alt, also fast schon erwachsen! Und jetzt wisst ihr sehr viel über mich und ich kann meinen Tagesablauf beschreiben:

Ich bin ja Pädagoge und arbeite an einer Schule nämlich dem PGE. Deshalb komme ich Dienstag bis Freitag, morgens mit dem Auto in die Schule. Alrun, das ist meine Besitzerin, fährt. An der Schule begrüße ich dann erstmal die Baldurverantwortlichen, sofern sie da sind. Baldurverantwortliche, kurz BV, sind Leute die mich richtig gut kennen und mit denen ich schon oft was gemacht habe. Also meine Freunde sozusagen. Habe ich sie begrüßt geht’s meistens zum Gassigehen. Das ist toll! Danach fängt der Unterricht an und ich kann schlafen. Dann mache ich meinen Rundgang durch die Klassenzimmer. In manchen Zimmern lege ich mich hin. Das ist spannend, nein ent-spannend für mich und die Schüler. Deswegen mag ich das Pädagoge sein so sehr. Manchmal streicheln mich die Schüler. Sie dürften es eigentlich nicht aber ich finde das klasse. Deswegen schnaufe ich auch immer extra laut. Das scheint manche Schüler irgendwie zu beruhigen. Eventuell spiele ich auch ein bisschen mit Hedwig, der SchulHÜNDIN. Sie kommt aus Spanien. Dann ist große Pause und ich darf in den Schulgarten. Dort steht meine Hundehütte. Es gibt viele Bälle in einem Geheimfach in der Decke aber ich bekomme es nicht auf. Dabei liebe ich Bälle! Dann geht es wieder rein. Für mich heißt das: Wasser schlabbern, schlafen, Rundgang. Irgendwann beginnt das Mittagessen. Wenn ich Glück habe bindet mich Alrun nicht an und ich kann wenn sie wegschaut unter den Tisch laufen und nach Futter suchen. Dann ist aber auch bald Schluss. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie findet Alrun mich immer. Grrrrr. Später ist dann Freizeitaktivität (FZA) und ich laufe beim Lauftreff mit. Das macht Spaß. Ich spiele im Fluss und auf der Wiese mit dem Ball und komme dann durchnässt aber glücklich wieder in der Schule an.

Am Abend bekomme ich dann oft kleine Geschenke: Hundewaffeln, Leckerlis, Äpfel… Bevor wir dann gehen durchsuche ich und leere ich die Mülltonnen. Man muss ja wissen ob der Müll getrennt wurde. Falls nicht lasse ich den Eimer liegen und komme mit Papierfetzen im Maul zu Alrun damit sie auf diesen Skandal aufmerksam wird. Dann fahre ich mit Alrun nach Hause.

 

Noah Veit, PGE Klasse 7